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Wie du Selbstsabotage erkennen und stoppen kannst

Was ist Selbstsabotage?

Wer kennt es nicht. Gerade auf den Jahreswechsel hin, nehmen wir uns Dinge vor und schaffen es meistens doch nicht, diese durchzuziehen. Wir haben Ziele und Visionen im Kopf und unternehmen trotzdem nicht die benötigten Schritte, um vorwärts zu kommen. Oder: Wir fühlen uns im Job, im Studium, in der Beziehung oder Am Wohnort unglücklich und belassen doch alles beim Alten.
Oftmals finden wir unzählige von Ausreden und Gründe, warum wir nicht vorwärts machen und suchen die Schuld im Aussen.

        Typische Ausreden sind:
  • Ich habe keine oder nicht genug Zeit
  • Mein angepeiltes Ziel ist wohl nicht das Richtige
  • Ich werde es ja doch nicht schaffen
  • Was denken die anderen darüber, wenn ich das mache?
  • Ich habe zur Zeit wichtigere Prioritäten
  • Ich habe jetzt grad keine Lust dazu
  • Es ist jetzt nicht der richtige Zeitpunkt dazu
  • mit Partnerschaft/Familie/Job habe ich keine Ressourcen mehr
  • der Job/die Partnerschaft ist doch gar nicht so schlecht
  • ich bin zu unwissend oder noch nicht gut genug dafür

 

Hand aufs Herz. Wer ganz ehrlich zu sich selbst ist, muss zugeben, dass wir uns selbst am meisten im Weg stehen, dass wir uns selbst sabotieren, nicht unsere Wahrheit sprechen und darin so richtig erfolgreich sind.
Dabei liegt der Schlüssel bereits in greifnähe!

 

Die Gründe, warum wir Selbstsabotage betreiben, sind vielseitig:
  • Selbstzweifel —> Wer bin ich schon, dass ich mein Ziel wirklich erreichen könnte? Ich finde eh keinen besseren Job/besseren Partner.
  • Zweifel —> Ist mein Ziel wirklich das, was ich will und mir gut tut? Ganz sicher?
  • Versagensangst —> Was, wenn ich es doch nicht schaffe? Ich werde mich lächerlich machen, wenn ich mein Ziel nicht erreiche.
  • Existenzängste —> Was, wenn es zu lange dauert und mir das Geld ausgeht? Was wenn ich damit meinen Lebensunterhalt nicht bestreiten kann? Was wenn ich keinen neuen Job finde?
  • Erfolgsängste —> Und was, wenn ich es doch schaffe? Werde ich viele Neider haben? Wie gehe ich mit dieser Negativität/Kritik um? Bin ich wirklich glücklich, wenn ich es geschafft habe?
  • Perfektionsängste —> Ich bin noch nicht gut genug. Ich muss mir noch mehr Wissen/Können aneignen, bevor ich damit raus gehe und mich zeige oder Geld dafür verlangen kann.
  • etc. —> diese Liste könnte noch beliebig weiter geführt werden.
Welches sind deine Hauptgründe der Selbstsabotage? Konntest du dich in einigen Gründen wiederfinden?
Jegliche Gründe bewirken, dass wir uns unterbewusst selbst davon abhalten, die benötigten Schritte zu tun, um das zu erreichen/zu verändern, was wir uns vorgenommen haben. Unbemerkt halten wir uns täglich selbst davon ab, das zu machen, was wir tun wollten und ganz oft bemerken wir es gar nicht, da dieses Programm unterbewusst und wie automatisch abläuft.
Am Ende des Tages bemerkt man vielleicht, dass man gar nichts von dem gemacht/gesagt hat, was wir eigentlich wollten.
Es kann auch sein, dass viele das erst merken, wenn z.B. wieder ein Jahreswechsel oder der eigene Geburtstag ansteht und man sich ein paar Gedanken zum vergangenen Jahr macht, um festzustellen, dass man dem eigenen Traum/der eigenen Vision kein bisschen näher gekommen ist.
Und ganz traurig ist, dass manche Menschen sich dessen erst bewusst werden, wenn ihre Lebenszeit sich dem Ende zuneigt. (Dazu mein persönlicher Buchtipp)
Mir wurde im 2017 so richtig bewusst, dass Ich selbst noch immer in diesem hartnäckigen alten Muster der Selbstsabotage drin stecke und empfinde es als sehr schwierig, diese alte Programmierung aus meiner „Festplatte“ zu löschen und mir ein neues Verhalten anzueignen.
immer wieder scheint die „Nadel“ von selbst in die alte Rille zu springen und die alte Schallplatte geht von vorne los. (Dabei bin ich genau eine Entscheidung davon entfernt: Die Programmierung JETZT zu ändern! aber dazu komm ich später... )
Anfänglich schob ich die Verantwortung oftmals meinem Umfeld (Job, Kinder, Partnerschaft, Haushalt, Freundschaften, andere angeblich lebenswichtige Pflichten) in die schuhe und war davon überzeugt, dass diese mich von meinen Vorhaben abhalten. Das ist aber überhaupt nicht wahr. Zwischenzeitlich bin ich mir total bewusst, dass die einzige Person, an der das Scheitern oder eben der Erfolg hängt, diejenige ist, die ich im Spiegel sehe: nämlich ICH selbst.
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Denn Jede/r ist der/die ErschafferIn des eigenen Lebens und der aktuellen Lebenssituation.
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Währenddem ich diese Zeilen schreibe bin ich für 5 Monate mit meinem Lebenspartner auf Reisen. Ich könnte es mir so gut einrichten, täglich an meinen Projekten, die mir wichtig sind, zu "arbeiten" (Texte schreiben, eigene Videos machen & schneiden, Bücher lesen, Podcasts hören, yoga & Meditation praktizieren, recherche betreiben, etc.). aber nein, auch hier, wo ich alle Zeit der Welt habe, schaffe ich es nur schwer, mich so einzurichten und zu organisieren, dass ich meine Projekte vorwärts bringe.
Meine Zeit verbringe ich zu oft mit Prokrastinieren (Social media & Mails checken, Nachrichten lesen, Spiele am Handy spielen, Faulenzen, an den Kühlschrank gehen und schauen, mit was ich meine innere Leere stopfen könnte, … )
Wie sagt man doch so schön: es nützt nichts, an einen anderen Ort zu flüchten. Die eigenen Probleme & Herausforderungen nimmt man überall hin mit. (Wie wahr)
Selbstsabotage überwinden
Ich möchte die Selbstsabotage jedoch nicht verdammen oder mit allen Mitteln bekämpfen; denn wie alles, hat auch die Selbstsabotage eine gute Seite. Denn sie bot mir lange Schutz vor neuen Erfahrungen, Schutz vor Schritten in mir noch unbekanntes Territorium. Dies gab mir die Zeit und den Raum, um mich in meiner Komfortzone auszuruhen und zu erholen, um neuen Atem zu schöpfen.
Aber mit der Zeit wird es mir in der bequemen Komfortzone stinklangweilig und ich möchte wieder Neues erleben, Neues ausprobieren, meine Grenzen ausdehnen, so dass ich das Leben wieder spüre.
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Mein persönliches Fazit:
Als Intention fürs 2018 werde ich wachsam mein Verhalten rund um das Thema Selbstsabotage beobachten und sehr achtsam sein, die Selbstsabotage schneller zu erkennen. Sobald ich spüre, dass das alte Programm zu laufen beginnt, werde ich mich ganz bewusst auf mein persönliches WARUM? fokussieren. WARUM möchte ich mein Ziel/meine Vision erreichen? WARUM möchte ich diese und jene Veränderung herbeiführen? Und ich werde mir immer wieder das Gefühl herbeirufen, WIE es sich anfühlen wird, wenn ich mein Ziel/meine Vision/die Veränderungen in Zukunft leben kann. So lege ich den Fokus mehr auf das WARUM? und das damit verknüpfte Lebensgefühl und somit auf meine Schritte, die getan werden möchten, anstatt mich von der Selbstsabotage lenken zu lassen… diese nehme ich zwar wahr, rufe mir umgehend mein WARUM? ins Gedächtnis und komme ins TUN.
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Ich bin gespannt, wie mir dies im 2018 gelingt. - Mein Motto: Dran bleiben und niemals aufgeben!  

 

Wie ist es dir gelungen, deine Selbstsabotage zu überwinden?

Magst du es mit mir teilen?

Ich freu mich immer auf einen Kommentar oder deine private Nachricht !

 

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