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16 lebensverändernde Erkenntnisse während unserer Reise und wo wir heute stehen.

Das erste mal in unseren Leben überhaupt, sind Markus und ich während 5 Monaten auf Reisen gegangen.  Vom Nov 17 - März 18 verbrachten wir unsere Zeit an der Wärme in Flip-Flops und entflohen dem kalten, grauen Schweizer Winter.

 

Einzig im voraus geplante Fixpunkte waren:

  • Oneway-Ticket nach Colombo (Sri Lanka)
  • die ersten 2 Nächte in Colombo
  • 1-wöchiges Yoga-Surf-Business Retreat im Süden SriLankas im Nov17 (nur ich, ohne Markus)
  • späteste Rückkehr gegen Ende März 18, da Markus ab 3. April seine Arbeit wieder aufnehmen musste

Der Rest soll spontan erfolgen - und so geschah es.

 

Immer wieder erlangten wir beide auf der Reise neue Erkenntnisse und Einsichten, nahmen wahr, wie sich gewisse Ansichten veränderten und Bedürfnisse sich verlagerten. In diesem Beitrag teile ich mit dir einige unserer wertvollsten Erkenntnisse und lebensverändernden Wahrheiten während dieser Zeit - manchmal einfach kurz & bündig; manchmal etwas ausführlicher.

Unser Reise-Motto

 

'Collecting moments - not things'

#1 Loslassen

Unser kleines Abschieds-Apéro ende Okt 2017 war total gemütlich, teilweise sehr emotional für mich und es flossen meinerseits einige Tränen.

 

#2 Heimweh. . .

. . . spürten wir beide in keiner einzigen Situation. Auch wenn es auf der Reise nicht immer rund lief und wir durchaus auch schwierige Phasen hatten; den Wunsch, vorzeitig in die Schweiz zurückzukehren, war nie ein Thema.

 

#3 Was haben wir vermisst?

Richtig quälend vermisst haben wir, ganz ehrlich gesagt - nichts. Aber sehr sehr gerne hätte ich meine beiden Girls wiedermal in meine Arme genommen, ihnen direkt in die Augen geschaut und Gespräche 1:1 geführt; anstatt über den Bildschirm. Auch einige enge & liebgewonnene Freunde hätte ich gerne mal live getroffen, um ein paar schöne Stunden mit Ihnen zu verbringen.

Als Schweizer fehlt einem über 'den Winter’ die typischen Käse-Gerichte wie Fondue oder Raclette, knuspriges Vollkornbrot oder gute Milchschokolade mit ganzen Nüssen 🙂 … aber dies ist nichts weiter ‚Tragisches‘.

 

 

Wieder mal frisch gebackenes dunkles Vollkornbrot ! Mmmmhhh. . .

#4 Reisetempo

Zu schnelles Reisen - also alle 2-3 Tage weiterziehen oder das Abklappern von typischen Touristen-Sehenswürdigkeiten und -Hotspots, ist für mich nach kurzer Zeit stressig, ermüdend und wenig interessant.

 

Wir haben festgestellt, dass wir beide gerne langsam reisen und am liebsten ein paar Wochen an einem Ort verweilen, wenn es uns dort gut gefällt.

 

Wir Europäer können ja oftmals (nur) für 1-2 Wochen Ferien machen, da viele Arbeitgeber leider sehr restriktiv sind mit länger als 2 Wochen am Stück Ferien machen.

 

Uns wurde zum ersten mal so richtig bewusst, dass 1-2 Wochen Ferien an einem fernen Ort nicht wirkliche Entspannung bietet. . . es ist gar nicht möglich, sich in so kurzer Zeit an eine neue Umgebung anzugewöhnen, sich in die Vibes & die Energie, die vor Ort herrscht, richtig einzulassen & einzutauchen, komplett runterzufahren und zur Entspannung zu kommen. - nein, gerade weil die Ferienzeit meist eh immer zu kurz ist, packt man in die paar Tage auch noch das volle Programm mit rein. 'man muss ja schliesslich etwas erleben und möglichst viel sehen und machen in den Ferien’ - in unseren Augen totaler Blödsinn. Im Grunde genommen bräuchte es mehr Zeit, um seine leergewordenen Batterien wieder zu laden.

Das ist nur eines der Mankos unserer Wirtschaftssysteme - aber das ist hier jetzt gar nicht das Thema.

 

#5 Wie wichtig ist die Destination?

Wir kamen auf unserer Reise in Länder, an die wir während unserer Planung nicht mal gedacht hatten, wären da nicht diese ‚zufälligen’ Dinge passiert.

Sri Lanka hätten wir zum Beispiel wohl gar nicht bereist, hätte das Yoga-Surf-Retreat nicht dort stattgefunden. Und Sri Lanka entpuppte sich als eine wahre Perle! Es war einfach wunderbar schön, die Menschen herzlich und das Essen (all diese Curry-Sorten) einfach köstlich!

 

und von Malaysia haben wir nicht mal gewusst, wo das auf der Landkarte genau zu finden war! Weil unser Flug jedoch von Sri Lanka über Kuala Lumpur nach Lombok geführt hätte, wir jedoch nicht weiterfliegen konnten, weil der Vulkan Mount Agung Ende November 17 auf Bali dermassen Asche in die Atmosphäre spuckte, so dass unser Weiterflug an den folgenden Tagen annulliert blieb, hängten wir 3 Tage ungewollt in Kuala Lumpur (Malaysia) fest.

 

daraus, dass wir automatisch beim Transfer ein 90-Tage-Visum einfach so erhalten haben, entstand die Idee, mal zu recherchieren, wie es in Malaysia überhaupt aussieht und ob es uns gefallen könnte.  schlussendlich sind wir ganze 2 Monate da geblieben und es war DAS HIGHLIGHT unserer Reise überhaupt!!!

 

Wir waren etliche Male froh, dass wir nicht die ganze Reise durchgeplant und alle Flüge fix gebucht haben. . . spontan auf Situationen eingehen zu können, war genau das, was wir wollten ! 

 

Zusammenfassend kann ich nun sagen, dass es für mich unterdessen gar nicht (mehr) das grosse Thema oder die erste Priorität ist, WOHIN es geht und WAS es dort zu sehen/besuchen gibt.

Für mich sind folgende Fragen viel essentieller geworden:

  • WIE FÜHLE ich mich an einem Ort?
  • Welches FEELING habe ich gegenüber den Locals? Kann die innere Distanz durch Augenkontakt, einem Lächeln, ein paar ersten netten Worten verkürzt werden und gelingt es mir, ‚das Eis zu brechen’ und schnell eine innere Verbindung von Herz zu Herz herzustellen und mit den Locals in Kontakt treten?
  • Wie abwechslungsreich, gesund und gut ist das ESSEN?
  • Ist das KLIMA angenehm warm und beständig?
  • Wie gut und stabil ist die INTERNETVERBINDUNG?
  • Wie ist das Land/die Transportmöglichkeiten ORGANISIERT und kann man UNKOMPLIZIERT Roller/Auto mieten und INDIVIDUELL unterwegs sein?

#6 Arbeiten als Volontäre

Wir haben das erste Mal auf Langkawi (Malaysia) als Volunteers gearbeitet. 2 Monate verweilten wir bei einem französischen Paar auf dem wunderschönen Areal ‚The Chabang’ mit 7 phantastischen Villen. Dort haben wir gearbeitet & gelebt.

 

Auch wenn die mir zugeteilte Arbeit - Villen putzen, Betten frisch anziehen und Wäsche waschen, nicht ganz meinen Vorlieben entsprach, war es trotzdem eine tolle, unvergesslich schöne Zeit. Es ist ein ganz anderes Gefühl zu arbeiten, wenn es draussen stets warm ist, oftmals die Sonne scheint, die Arbeitskleidung aus Shirt, kurzer Hose und Flip-Flops besteht und die Arbeits-Atmosphäre locker & entspannt bleibt, auch wenn es etappenweise (z.B. beim Gästewechsel) viel zu tun gab.

Und wir sind ehrlich: es ist einfach unbezahlbar schön, wenn man dort arbeitet, wo man sonst einfach für Ferien hingeht. . . Es ist ein wahnsinns Privileg, die freien Tage oder den Feierabend am Strand / am Pool umgeben von Palmen zu verbringen!

 

auch die Tatsache, dass man überall nette und interessante Menschen / Gleichgesinnte trifft und schnell neue Kontakte knüpfen kann, ist sehr cool. Noch heute sind wir in Kontakt mit dem jungen Paar aus Polen, mit welchem wir 5 Wochen gemeinsam als Workawayer gearbeitet haben! Nach ihrer Rückkehr von der 1-jährigen Reise im Sommer 18, werden sie uns im Herbst 18 in der Schweiz besuchen kommen und ein paar Tage bei uns wohnen!

 

Unser Fazit: Wir werden auf zukünftigen Langzeit-Reisen bestimmt wieder als Volontäre arbeiten. Denn die Arbeit macht Spass, man kann auf ‚gute Leute’ treffen und - da gibt es noch ein weiterer wichtiger Plus-Punkt: Wir haben in diesen 2 Monaten während unserem Arbeits-Einsatz kaum Geld ausgegeben, weil durch unsere Arbeit von 4-5 Std. pro Tag, die Kost & Logie getilgt war; und das Essen & die Übernachtungen sind ja bekanntlich diejenigen Posten, die auf Reisen das meiste kosten - nebst den Flügen oder allfällige Auto-/Motorrad-Mieten. Man kann durchaus sagen, dass sich durch die Volontär-Arbeit die Reise ganz einfach und kostengünstig verlängern lässt.

 

Übrigens: Ich habe über unsere erste Workaway-Erfahrung einen separaten Blogpost geschrieben --> hier gehts zum Blogpost.

#7 Partnerschaft 24/7

Markus & ich waren, mit der einzigen Ausnahme während dem 6tägigen Retreat, die ganzen 5 Monate 24h an 7 Wochentagen zusammen - sprich: eigentlich die ganze Zeit! Wie ging es uns dabei?

 

Nun, wer uns ein bisschen besser kennt, weiss, das wir schon seit immer eine symbiotische Beziehung führen. Seit damals vor 26 Jahren, als wir uns kennen lernten bis heute noch harmonieren wir beide einfach super miteinander. Wir sind wort-wörtlich eine Partner-schaft eingegangen. Wir sind mehr als einfach verheiratet - wir sind enge Freunde, Partner, gemeinsam Eltern, Liebespaar, Kumpels & Lebensgefährten zugleich. Es fällt uns leicht 24/7 zusammen zu sein.

 

Unsere Schwierigkeit ist es nicht, dass wir miteinander auskommen und Dinge auf einen gemeinsamen Nenner bringen. unsere persönliche Herausforderung besteht darin, dass wir beide dazu tendieren, sein ‚eigenes persönliches Ding‘ nicht zu machen, wenn der andere in der Nähe ist.

Irgendwie passen wir uns immer gegenseitig an.

Ich sage dem so:“Ab und zu stehen wir einander gegenseitig in der Sonne."

 

Jeder von uns vergass in der Vergangenheit oft seine ganz eigenen Projekte/Träume oder gab einfach all anderem den Vorzug. Das hat auch schon zu grossen Unzufriedenheiten oder Langeweile in der Beziehung geführt.

Das ist die Herausforderung in unserer Beziehung.

 

Wir mussten auf die harte Tour lernen, dass es für eine Beziehung absolut tödlich sein kann, sich selbst stets unter den Scheffel der Partnerschaft oder der Familie zu stellen, die eigenen Bedürfnisse/Wünsche & Sehnsüchte zu unterdrücken und darüber zu schweigen. Dieses Schweigen und Nicht-Ansprechen von wichtigen Dingen treibt die beiden Partner früher oder später gefühlsmässig auseinander und es entsteht eine unangenehme kühle Distanz / eine Kluft - bis dann meistens etwas vorfällt, das beide aus der Bahn schmeisst. entweder, das Paar überwindet diese Hürde und wächst gemeinsam daran oder man trennt sich.

Wir sind daran gewachsen; und wie !

 

Und was war jetzt die Lösung bei uns? —> die eigenen Bedürfnisse & Wünsche NICHT mehr automatisch hinten anstellen, sondern mindestens genau so wichtig nehmen, wie alles andere UND diese KLAR & UNMITTELBAR KOMMUNIZIEREN. Auch wenn es dem Partner/der Partnerin nicht gefällt, was da geäussert wird.

 

KEIN MENSCH IST FÜR DAS GLÜCK EINES ANDEREN MENSCHEN VERANTWORTLICH!!

JEDE/R DARF SICH SELBST GLÜCKLICH MACHEN !!

 

Seit dieser intensiven Phase haben wir beide gelernt, wie wichtig es ist, dass ALLES gesagt werden muss, was einem im Innersten bewegt & beschäftigt UND dass das KLARE & UNMITTELBARE KOMMUNIZIEREN das 'A und O' einer Beziehung ist!

 

Denn wenn man einander wirklich liebt, dann freut man sich für den Partner, wenn er/sie ihre/seine Projekte verfolgen kann, darin aufblüht und aus sich heraus glücklich ist ! Denn diese eigene Zufriedenheit mit sich selbst, nährt auch die beziehung wunderbar !

(Neid und einander klein halten wollen, ist sache des Egos und hat nichts mit liebe zu tun.)

 

#8 Roadtrip

Auf Bali, ganz am Schluss unserer Reise haben wir (wieder)entdeckt, dass wir, so wie früher in jungen Jahren als begeisterte Motorradfahrer, immer noch gerne individuell mit einem eigenen fahrbaren Untersatz unterwegs sind - auch in fernen Ländern!

dies werden wir in unseren zukünftigen Reisen miteinbeziehen.

 

Ich habe über unsere beiden Roadtrips auf Bali je einen Blogpost geschrieben

--> hier gehts zum Blogpost #1 Der Norden Balis und

Hier zum Blogpost #2 Der Süden + Osten Balis

 

#9 Lebensunterhalt verdienen

Während der Reise bestätigte sich mein Gefühl, dass ortsunabhängig = von überall aus Arbeiten zu können, meinem momentanen Wunsch-Lebensstil am besten entspricht! Ich möchte weder an einen festen Ort gebunden sein, noch als Angestellte arbeiten noch möchte ich mir von jemandem vorschreiben lassen, WANN ich WO und WIEVIEL mit WEM an WAS arbeite!

 

Markus hat gespürt, wie gut es ihm tat, ohne Druck, ohne Zeitvorgaben, ohne Reglemente, ohne Kleiderzwang, ohne grosse Verantwortung, ohne festen Vertrag zu arbeiten. Lieber arbeitet er ‚nur’ für Kost & Logie, als dass er sich tagtäglich mit Dingen beschäftigen muss, auf die er keinen Bock mehr hat und ihn nicht mehr interessieren.

 

#10 Grosstädte

Obwohl sie oftmals laut, hektisch, Smog-belastet und teuer sind; sie üben auf mich nach wie vor eine grosse Faszination aus und lassen mich inmitten der riesigen Gebäudekomplexe & Wolkenkratzer ganz ehrfürchtig werden. Ich staune immer wieder, was von Menschenhand Gigantisches erschafft werden kann.

Kuala Lumpur und Singapur haben mir ausserordentlich gut gefallen! So gut, dass ich mir durchaus vorstellen kann, irgendwann auch mal für ein paar Monate in einer Grosstadt zu leben.

 

#11 Kleider. . .

. . . hatten wir beide viel zu viel mitgenommen. In Ländern, wo es durchschnittlich immer gegen 28 - 35 Grad ist, braucht man wirklich nur ein paar Trägershirts, kurze Hosen, Flip-Flops, Turnschuhe, Unterwäsche, Badehosen/Bikini - fürs Reisen im klimatisiertem Flugzeug/Bus/TAXI zusätzlich eine lange Hose, Socken, Schal und eine Sweat-Jacke.

Tatsache: es gab einige Kleidungsstücke, die ich nach 5Monaten Reise unberührt und ungetragen aus dem Reise-Packbeutel wieder auspackte !

 

Das nächste mal nehmen wir viel weniger Kleider mit. Denn erstens kann man überall etwas nachkaufen, wenn es unbedingt sein muss und man kann die schmutzigen Kleider immer in einem Lavabo oder in einem der vielen LAUNDRY's waschen.

Weniger ist mehr - vor allem, wenn man alles selber im Rucksack herumschleppen muss.

 

#12 Materieller Besitz. . .

. . .bedeutet uns nicht mehr besonders viel. Wir sehen dies eher als Belastung und es bindet einem an einen Ort, viel Materielles zu besitzen!

 

Wir haben auf der Reise gespürt, mit wie wenig wir zufrieden sind und wie einfacher man sich von A nach B bewegen kann, wenn man weniger Besitz mit sich herumträgt.

 

Im 2018 werden wir einiges an materiellem Besitz loslassen. Davon werde ich jeweils auch im Monthly Recap schreiben. --> Siehe, im 'Monthly Recap März 18' was wir bereits losgeworden sind.

 

#13 Gesundheit

 

Gesundheit ist alles - ohne Gesundheit ist alles nix!

 

Während den ganzen 5 Monaten wurden wir weder krank, noch hatten wir eine Magenverstimmung oder Durchfall. Trotz vielen Mückenstichen, blieben wir auch von Malaria oder dem Dengue-Fieber verschont.

 

#14 Verdauung

Die beste Verdauung hatte ich eindeutig in SriLanka & Bali. Viel Gemüse, Gewürze, Kräuter, Früchte, Reis und wenig Mehl (Pasta, Brot) & Fleisch taten meiner Verdauung ausserordentlich gut!

 

 

 

#15 Geburtstag

Im Januar bin ich 47 geworden. Mir wurde plötzlich bewusst, dass ich ja schon bald 50 bin… höchste Zeit, meine Träume umzusetzen und dort zu leben, wo ich mich grad wohl fühle… und dies ist nicht in der Schweiz, jedenfalls nicht 12 Monate im Jahr… vor allem die kalte Zeit zwischen Okt bis April setzt uns beiden immer mehr zu. Zu kalt, zu grau, zu deprimierend.

 

#16 Wie war ‚das Nach-Hause-Kommen’? 

Es ist nicht untertrieben, wenn ich sage, dass wir einen regelrechten Kulturschock erlebten! Obwohl wir uns eigentlich ‚zu Hause‘ fühlen sollten, war uns alles fremd geworden und wir fühlten uns die ersten Wochen wie Aliens - völlig am falschen Ort gelandet.

 

Die ersten Schritte in unsere Wohnung erlebten wir so, als ob wir Knastbrüder wieder in den Knast zurück gingen - freiwillig!

Unsere Wohnung kam uns klein und so was von einengend vor !

Die erste Nacht in unserem Bett liegend, fragte ich Markus:“Kannst du auch kaum atmen?" (so einengend und schwer auf meinem Brustkorb liegend fühlte sich das alles gerade für mich an)

Markus antwortete:“Mir geht es genau so. Ich habe zusätzlich sogar Herzrasen.“ - Das 'Zurückkehren' war total überwältigend und voll krass, wie uns dies eingefahren ist!

 

Wie kann das sein, dass man sich an einem Ort/in einem Land, wo man sein ganzes Leben verbracht hat und in der eigenen Wohnung, wo man bereits seit 10 Jahren wohnt, sich so fremd anfühlen?

Und Orte, wo man sich im Leben das erste mal überhaupt aufhält, sich wie 'endlich zu Hause angekommen' anfühlen?

 

Markus hat es beim Antreten unserer Rückreise richtig gesagt:

“Für mich ist es kein ‚nach Hause‘ zurückkehren, sondern wir gehen wieder in die Schweiz zurück."  - UND DAS ist ein Unterschied !

 

Wo stehen wir heute - Wie geht es bei uns weiter?

Während der Reise hat sich Markus entschieden, dass er seine Arbeit definitiv auf Ende 2018 kündigen wird. (Zwischenzeitlich hat er dies bereits seinem Arbeitgeber mitgeteilt und die Kündigung überreicht. nun ist es offiziell: nach 18 Jahren beim selbem arbeitgeber, wird markus Ende Dez 18 seinen Job an den Nagel hängen)

 

Unsere beiden Töchter sind Ende März 18 ausgezogen. Dies bedeutet, dass wir (theoretisch) ab Jan 2019 wieder auf Reisen gehen könnten; auf unbestimmte Zeit !    

 

Wir werden wieder auf reisen gehen. . .

WANN genau wir WOHIN und WIE LANGE gehen, steht beim Schreiben dieser Zeilen noch nicht fest.

Ideen sind vorhanden, konkretere Wünsche beginnen sich zu formen; aber spruchreif ist noch nichts.

 

Sobald wir etwas entschieden haben, werde ich darüber in einem der Monthly Recaps auf meinem Blog darüber berichten. Stay tuned !

 

So, Dies waren sie, unsere wichtigsten Erkenntnisse aus unserer ersten Langzeit-Reise! Ich würde sagen, es ist eine Menge sehr Tiefgreifendes dabei! Ich bin SEHR dankbar für all die Erfahrungen, die wir gemacht haben und die unvergesslich schöne Zeit, die wir beide als 'Langzeit-Paar' erleben durften - und dies war erst der Anfang.

 

Alles Liebe !         Sabrina

Wenn du magst, darfst du gerne deine Erkenntnisse auf Reisen hier in den Kommentaren oder in einer privaten Nachricht teilen   oder mitteilen, aus welchen gründen du noch niemals für längere zeit auf reisen warst.

 

Ich freue mich auf deine Zeilen !!

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