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Meine persönliche Zauberformel für den Monat Juli: Annehmen + Hingeben x Vergeben = Frieden hoch 2

Der Juli war für mich wieder ein intensiver Monat.

 

  • Es gab Stagnationen, die es auszuhalten galt
  • in einer Sache sind wir um 1 Schritt weiter gekommen und
  • es gab krasse Fortschritte (Erkenntnisse) mit sofortiger Wirkung!

 

In welchem Lebensbereich WAS passierte, erfährst du in den nächsten Minuten.

 

Wohnungsverkauf

In Sachen Wohnungsverkauf wurde es im Juli ruhiger. Wen wunderts? Die meisten Leute befinden sich jetzt voll im Ferien-Modus. viele fahren in Urlaub oder fokussieren sich mehr auf ihre Familien, das Relaxen & geniessen. Andere bieten eine Wohnung zum Verkauf an und lösen ihren Haushalt in ein paar Monaten auf. . .    =) 

 

Immerhin: Nach etlichen Besichtigungen haben wir ein paar konkrete Interessenten, welche die Wohnung ein 2. Mal, zum Teil mit Bauleiter oder anderen Bezugspersonen besichtigen kamen. Der definitive Entscheid, steht kurz bevor. Dann werden wir wissen, ob jemand von diesen Interessenten, die Wohnung definitiv kaufen oder nicht  > Ansonsten warten wir ab, bis die Leute ab Mitte August wieder aus den Sommerferien zurückkehren und der Markt wieder ‚anzieht‘.

 

Markus & ich waren im Juli spürbar angespannt und wir hatten Mühe, mit dieser Situation des 'nicht-wissen-wann-was-passiert‘, umzugehen. An weiteres Planen bezüglich 2019 war also nicht gross zu denken, denn solange wir nicht wissen, wann wir definitiv aus der Wohnung ausziehen (müssen), sind wir in unserer Planung etwas eingeschränkt.

 

Auch wird mir zwischendurch immer wieder bewusst, welch mutigen grossen Schritt wir da in die Wege geleitet haben! Mein Gott, ist das alles wirklich wahr? Sind das wirklich Markus & ich, die von sich erzählen können, dass wir unsere Eigentums-Wohnung verkaufen und unseren Haushalt per Ende Jahr auflösen, um in die Welt zu ziehen?! . . . sonst las ich davon bis jetzt nur in Blogs von jungen Menschen, die das jetzt einfach machen oder ich sah im Schweizer Fernsehen die Staffeln der DOK-Sendung 'auf und davon' !

Vorfreude & Zweifel wechseln sich auch im Juli immer wieder ab!

 

In der Zwischenzeit habe ich von zwei guten Freundinnen die Zusage bekommen, dass wir, wenn alle Stricke reissen sollten, vorübergehend bei ihnen zu Hause ein eigenes Zimmer bewohnen dürften, falls wir hier früher aus der Wohnung ausziehen müssen, bevor Markus seinen letzten Arbeitstag hat.  :)   Immerhin, auf der Strasse oder unter der Brücke müssen wir nicht übernachten.

 

einen Schritt weiter

So ganz tatenlos und ohne Planung haben wir es natürlich auch diesen Monat nicht geschafft. Immerhin: Die Zeit des ‚aufgezwungenen Abwartens' bezüglich Wohnung hat sich insofern für uns gelohnt, dass wir viel recherchiert und uns immer wieder vor Augen geführt haben, wie es sein könnte, mit einem CamperVan unterwegs zu sein. Wir haben unzählige Male darüber sinniert und diskutiert - befürwortet und abgelehnt.

Wir sind auf folgende Punkte gestossen:

  • Fixfertig ausgebaut und nigelnagel-neu? Alle neuen, fertig ausgebauten Camper-Van-Modelle sagen uns entweder in der Einteilung oder im InnenDesign nicht zu. Meist sehen diese Ausführungen langweilig & bieder aus. Also so gar nicht unser Geschmack und die wenigsten entsprechen unseren Bedürfnissen.
  • Dann machen wir's halt selbst? Mit einem Selbstausbau könnten wir uns zwar einen genial schönen Camper genau nach unserem Geschmack und Bedürfnissen bauen. Doch, auch wenn Markus ein begnadeter Handwerker ist und für alles eine gute Lösung findet: So ein Selbstausbau kann gut und gerne ein paar Monate dauern, wenn man es ganz chic machen möchte. Vor diesem Aufwand schrecken wir zurück. man muss da einiges bewerkstelligen: die Elektrik, der sanitäre Bereich (für Dusche), für warme & kalte Regionen, Sommer und Winter, für Asphaltierte Strassen und nichtasphaltierte Pässe, mit komfortabler Sitzmöglichkeit fürs arbeiten, mit 2 separaten Schlafplätzen, genug stauraum, Platz für fahrräder oder gar ein Motorrad, etc. . .Und über die richtlinien der MFK (der TüV der Schweiz) haben wir noch gar nicht gesprochen. Da gibt es auch dinge zu beachten und einzuhalten. sonst kommt man am schluss mit dem Fahrzeug nicht durch die Schlusskontrolle.
  • Und WO hätten wir überhaupt Platz, den Camper-Selbstausbau durchzuführen, wenn wir selber gar keine Wohnung/Garage mehr haben? Wo sollen wir hin? Wäre schon von Vorteil, wenn man in der kalten Jahreszeit das hohe Fahrzeug mindestens überdacht irgendwo abstellen kann, dort stehen lassen kann und sich vor Ort eine kleine Werkstatt mit all den verschiedenen Werkzeugen & Maschinen einrichten kann.
  • Immer wieder fragten wir uns: Wollen wir diese Mühe, die Kosten, den Zeitaufwand und das Risiko für einen Selbstausbau in Kauf nehmen? Lohnt sich das für uns wirklich? Gefällt uns das Vanlife überhaupt über mehrere Monate? Dann wird es in der Schweiz Winter sein, ist es wirklich das, was wir über den Winter machen wollen - einen Camper-Van ausbauen? Und wohnen wo? 
  • Zudem kommt dazu: Wild campieren ist in Europa nicht überall gern gesehen und z.T. auch verboten (klar, es gibt viele, die es einfach machen und ihren Van irgendwo in der Pampa an einem lauschigen Platz über Nacht hinstellen oder sie Fragen einen Bauern, ob sie auf seinem Grundstück ein paar Tage stehen bleiben dürfen. Dieser Gedanke fühlt sich für uns unbehaglich an und wir können uns im Moment nicht so wirklich vorstellen, dass es uns wohl dabei wäre) Was wiederum bedeuten würde  —> nur auf Campingplätzen & Abstellplätzen zu übernachten —> und wir fühlen uns unter den eingeschworenen Camper eben auch nicht wohl. Wir sind absolut nicht die typischen Mainstream-Camper und unsere einzigen Ferien auf einem vollgestopften Campingplatz in Cavallino bei Lido di Venezia, wo es morgens um 10h bereits 30Grad war, ist uns noch bestens in schlechter Erinnerung  > wir brauchen Privatsphäre, lieben die Ruhe, möchten unseren Frieden und haben gerne einen gewissen Komfort . . ein übervoller Campingplatz ist definitiv nichts für uns. Da kriegen wir die Krise.
  • Ausserdem wissen wir nicht, ob und wie lange uns das Leben auf wenigen m2 wirklich zusagt.
  • Und: Wir wollten doch frei sein und uns mal von allem lösen. Mit CamperVan hätten wir dann wieder Besitz - zwar fahrbar aber immer dabei und so ein fahrzeug ist auch wieder mit Verpflichtungen & Pflege verbunden. Zudem kann uns so ein Gefährt durchaus auch in unserer Flexibilität einschränken —> Was, wenn wir doch mal gerne wieder nach Asien oder auch mal nach Südamerika oder Australien gehen möchten? Was ist dann mit dem Camper?
  • Fragen über Fragen über Fragen

Tja, was für Luxusprobleme, was?  und trotzdem: es ist unsere Realität grad und wir nehmen das ernst, dass all diese Fragen aufgetaucht sind, auf die wir so auf die Schnelle keine zufriedenstellende Antwort wussten. Vielleicht ist es einfach auch nicht der richtige Zeitpunkt, um direkt mit einem camperlife zu starten. . .

 

So sind wir Ende Juli immerhin zu folgender Erkenntnis und Entscheidung gelangt:

 

Wir werden uns nicht als Erstes einen CamperVan zulegen. Sondern wir werden wieder so reisen, wie es uns bereits im letzten Winter so gut gefallen hat! > entweder wieder als Workawayer oder was wir gerne ausprobieren möchten: Housesitting.

 

Die Vorteile des Housesitting überwiegen:

  • Wir können wählen, in welchem Land wir wie lange sein wollen
  • Wir haben eine Wohnung/ein Haus kostenlos für uns alleine zur Verfügung,
  • haben unsere Privatsphäre,
  • haben mit dem Housesitting ein paar wenige Aufgaben und
  • können die Tage so gestalten, wie wir wollen.
  • können ausprobieren, wie es ist, in diversen Ländern, Regionen, Städten zu leben

Denn was bei mir noch dazu kommt: Ich werde auch von unterwegs arbeiten. Mein VA-Business kommt mit!  =) Das war ja auch mein Ziel, warum ich ortsunabhängig arbeiten wollte.

 

Aber auch in der Erledigung meiner Aufträge von unterwegs darf ich zuerst Herausfinden, was für mich eine Wohlfühl-Routine ist. Denn es ist für mich eine Premiere, von unterwegs zu arbeiten - und ich freu mich darauf !!

 

Slowly & step by step - So werden wir 2019 ins neue Abenteuer starten. . . as traveller, workawayer or housesitters! (schliesslich haben wir ja dann genügend zeit!) 😃

 

my VA business

Auch in meiner Selbständigkeit als Virtuelle Assistenz wurde es im Juli merklich ruhiger. 

Zuerst machten sich bereits wieder Existenzängste breit und wollten mir sagen, dass ich mich unbedingt wieder um die Akquise zu kümmern habe. Dabei war die Ferienzeit auch bei meinen Auftraggeberinnen spürbar - that’s all !

glücklicherweise war der grössere Teil in mir im Vertrauen. So, dass ich keinen Stress zuliess, nicht in Panik geriet - sondern dass ich mir ganz einfach eingestand, es so zu nehmen, wie es kam. Ich genoss die Zeit mit mir alleine und liess meinen inneren Prozessen, die keineswegs in den Sommerferien waren, den raum, den es brauchte.

Und wiedermal war ich dankbar, dass ich dieser inneren Stimme des Vertrauens gefolgt bin und alles ganz locker nahm.

 

von himmlischen Konstellationen

Die Tage VOR & NACH dem speziellen Blut-Vollmond mit kompletter Finsternis, der rückläufige Mars und die überraschend langanhaltende Sommerhitze waren absolut genug, um das ich mich 'kümmern' konnte. Durch all diese verschiedenen Einflüsse der Naturkraft war ich an so manchen Tagen im Juli ziemlich reduziert im klaren Denken! Ich konnte mich nicht lange und vertieft konzentrieren, war oft durch den Wind, hatte Bedürfnis nach Ruhe und chillen. Morgens Erwachte ich oft mit leichtem Druck im Kopf und verspannten Schultern & Nacken.

 

Meine Devise: Jeden Tag zu nehmen, wie er kommt. möglichst keine Hektik, keine Termine, die mir ‚zuviel’ waren und wieder einmal mehr: meinen Balkon geniessen, solange es noch mein Balkon ist!

Im Juli habe ich viele Räucherstäbchen verbraucht ;) und ich hab mich einfach der Hitze und dem süssen nichts-tun hingegeben.

 

Zum Glück, dass ich nicht nur privat, sondern auch beruflich mein eigener Boss bin und niemanden mehr zu fragen brauche, wenn es mir danach ist, einfach abzuhängen und mich zu verkriechen. Ich nehm mir einfach raus, was ich brauche!

Ein Privileg, dass von mir aus, jeder Mensch haben sollte: zu tun und zu machen was er/sie gerade braucht und ihr/ihm gut tut !

  

unkarma Online Kurs

Den ganzen Juli bis zum 25. führte ich den unkarma Online-Kurs mit Bahar Yilmaz & Jeffrey Kastenmüller durch. Der Kurs und die tägliche Meditation war für mich im Juli wie ein täglicher Anker und Balsam für meine Seele! Ich habe dank den entsprechenden Meditations-Sessions einige Muster und Gedankenkonstrukte, die da in mir programmiert sind und automatisch ablaufen, erkennen, entlarven und ‚ent-glauben' dürfen.

 

Mein grösster Trigger & 'Arschengel', wie übrigens Robert Betz diese Menschen nennt, die einem binnen einer Hundertstel-Sekunde zur Weissglut bringen können und es stets schaffen, dass man aus seiner Mitte und manchmal auch aus seiner Haut fährt und einem die Energie runtergeht, die einem die unangenehmen und unerledigten Dinge spiegeln - ist in meinem Fall - meine Mamma. 

Ich habe mit ihr immer die gleichen Dispute (Machtkämpfe). Ganz aktuell geht es darum: ich möchte meine Mamma, die mittlerweile 86jährig ist, sichtbar körperlich schwächer wird, viel müde ist, oft nur noch vor dem TV liegt, Mühe mit laufen hat, regelmässig in der Wohnung hinfällt, die auch geistig an Kraft verliert, nie weiss, welchen Tag oder Monat es ist, regelmässig Arzt- und andere Termine vergisst, uns ständig das gleiche fragt und dasselbe immer wieder erzählt, die mittlerweile auch keinen richtigen Appetit mehr verspürt und somit auch nicht mehr wirklich vitaminreich isst - in ihrer Hausarbeit unterstützen. Ich möchte ihr helfen und ihr Arbeiten abnehmen. Aber genau das möchte sie partout nicht! Diese willensstarke (sture) Löwen-Geborene nimmt meine Hilfe nicht an. No way! Alles, was ich anbiete oder vorschlage lehnt sie stets ab und sie lässt nicht locker. Sie ist nicht einsichtig und kann sich einfach nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass sie jetzt eine alte Frau ist und einfach auch nicht mehr die Energie einer 60jährigen mehr hat! Sie ‚spielt die Rolle‘ der Starken und trotzdem weint sie sehr oft.

Sie scheint in einem Dilemma zu sein, in einem Muster gefangen. Im Muster der ewig starken Frau, der Macherin, der Organisatorin, dem Zentrum und dem Motor unserer Familie…. Sie kann nicht loslassen, kann nicht akzeptieren, dass Zeiten sich ändern und die Natur nicht immer nach ihrem Gusto handelt.

 

Und ich habe erst jetzt erkannt, dass auch ich gleichermassen stur nicht aufhören konnte, ihr meine Hilfe immer wieder anzubieten! Denn auch ich gab nicht auf, wollte sie immer davon überzeugen, dass sie sich von mir unterstützen lassen soll - habe ihr sogar regelrecht meine Hilfe aufgedrängt! . . . und sie hat immer vehementer Nein gesagt.

Ein nervenaufreibendes und energieraubendes Spiel!

 

Durch die folgenden Worte von Eva-Maria Zurhorst in einem FB-Post erlangte ich dann für mich die heilende Erkenntnis & den Durchbruch dieses Musters:

 

Sind Sie Mutter? Dann geben Sie bitte Ihre Tochter frei!

Sind Sie Tochter? Dann lassen Sie bitte Ihre Eltern los.

Wir müssen uns freigeben!!! Wir haben andere Wege ins Glück. Wir können als Kinder unsere Eltern nicht heilen. Und als Eltern das Glück für unsere Kinder nicht finden. Wir müssen uns gegenseitig freigeben für unseren eigenen Schmerz, unsere eigene Einsamkeit, unsere eigenen Verlassenheitsängste und unsere eigene Freude und Erfüllung.

 

Und durch diese Worte wurde mir plötzlich klar:

Seit dem Tod meines Vaters im Mai 2017 wollte ich meine Mutter 'retten' - fühlte mich für ihr Glück verantwortlich. Ich wollte ihren Schmerz des Verlusts von ihrem langjährigen Partner lindern und sie heilen!

 

All dies machte ich von mir aus, OHNE dass meine Mamma mich darum gebeten hatte! Und ich seh erst jetzt ein: Ich war der Meinung meiner Mutter mit meinen Hilfeangeboten ein Geschenk zu machen! Dabei war das ganz klar ein Übergriff in die Angelegenheit, in das Leben meiner Mom. (und es half mir, durch das tun, meiner eigenen ohnmacht aus dem weg zu gehen)

Es steht mir auch als tochter nicht zu, zu entscheiden, was meiner Mamma gut tut und in welcher Situation sie meine Hilfe annehmen muss!  Punkt.

 

Bis zu diesem Punkt hatte ich nicht eingesehen, dass sie da selber durchmusste und nur sie sich helfen kann! Es ist ihr Leben und somit auch ihre Verantwortung.

 

Seit ich all dies erkannt habe, habe ich sofort aufgehört, mich für ihr Glück & ihre Heilung verantwortlich zu fühlen.

Ich habe mich seit diesem Tag nicht mehr aufgedrängt und aufgehört, ihr mit allen Mitteln helfen zu wollen. Braucht sie Unterstützung, dann kann sie fragen.

Ich konnte auch grösseres Mitgefühl entwickeln und ich wünsche mir von Herzen für sie, dass sie in Frieden mit sich selbst & ihrem Leben ist und dass sie Hilfe erfragt, wenn sie sie wirklich benötigt.

 

Ich fühle mich von einer enormen Last befreit, die ich mir all die Zeit selbst aufgebürdet hatte. Ich fühle mich freier und habe wieder ein grosses Stück mehr Energie für mich selbst, meine eigene Gesundheit und meine eigenen Projekte.

 

Danke unkarma Prozess, danke Bahar & Jeffrey, danke Eva Maria Zurhorst - Danke Mamma !!! 

 

Das war er - mein Juli 2018. Er hielt viele Learnings, Erkenntnisse, dunkle Phasen, mühsame Tage und Tage voller Musse & Frieden bereit!


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